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Autor: Daniela Westenhoff
Artikel vom 29.06.2017

Eine schwere Erkrankung - und was dann?

Eine schwere Erkrankung - und was dann?

Fakt ist: Nur wer sich für den Fall der Fälle ausreichend privat abgesichert hat, kann sich ohne finanzielle Sorgen ganz auf die Genesung konzentrieren. Die Schwere-Krankheiten-Versicherung kann als sinnvolle Ergänzung zur Berufsunfähigkeitsabsicherung betrachtet werden. Sie sollte aber nicht als vollständiger Ersatz angesehen werden. Bei Eintritt einer definierten schweren Krankheit wird die Versicherungssumme als Einmalzahlung geleistet, unabhängig davon ob die Arbeitskraft beeinträchtigt ist. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung hingegen bezahlt in der Regel ab 50 Prozent Berufsunfähigkeit eine monatliche Rente.

Kombination von Berufsunfähigkeit und Dread Disease

Idealerweise werden beide Konzepte kombiniert. Mit einem flexiblen Bausteinsystem besteht die Möglichkeit, zusätzlich für den Todesfall und im Falle einer Berufsunfähigkeit vorzusorgen. Somit können Sie in einem Vertrag ihren Versicherungsschutz für den Fall einer schweren Erkrankung, den Todesfall und den Eintritt der Berufsunfähigkeit kombinieren.

Die versicherten schweren Krankheiten weichen je nach Anbieter ab. Krebs, Herzinfarkt und Schlaganfall sind ebenso wie Blind- und Taubheit stets abgesichert. In der Regel stehen zwischen 30 und 68 Krankheitsbilder auf der Liste. Hier trennt sich bereits die "Spreu vom Weizen".

Im Versicherungsfall kann der Erkrankte die Kapitalleistung nach seinen individuellen Bedürfnissen einsetzen. Ein Selbstständiger kann etwa eine Ersatzkraft finanzieren. Oder ist er aufgrund eines schweren Unfalls auf einen Rollstuhl angewiesen, kann er die Kapitalleistung für Umbaumaßnahmen in eine rollstuhlgerechte Wohnumgebung ausgeben.

Schwere-Krankheiten-Versicherungen gibt es wie bei der Berufsunfähigkeitsabsicherung auch in der fondsgebundenen Variante. Der Vorteil: Vor allem bei langen Laufzeiten kann der Beitrag günstiger kalkuliert werden. Konventionelle Konzepte hingegen erfordern meist höhere Beiträge.  Übrigens: Auch für jüngere Menschen mit geringerem Einkommen ist so die Vorsorge über eine fondsgebundene Dread Disease Versicherung absolut erschwinglich.